5 Tipps, um unterwegs als digitaler Nomade produktiv zu arbeiten

Wer die Freiheit besitzt überall arbeiten zu können, ist meist Freiberufler. Ob Grafikdesigner, Konzeptioner, Stratege, Texter oder Journalist, als freier Kreativer benötigt der Kopf auch mal frischen Input. Und den bekommt man meist nur, wenn man sich weg vom eigenen Schreibtisch in eine Off-Location bewegt. Beispielsweise in ein Café um die Ecke.

Doch bevor es produktiv her gehen kann zwischen Kaffee und Kuchen, solltest du unbedingt ein paar Dinge beachten, damit dein Arbeitsausflug am Ende des Tages nicht nur für dein Portemonnaie leehrreich war. Und das sind sie:

1. Die Zeit: Wer am Wochenende oder an Feiertagen in einem Lokal arbeiten möchte, sollte die Stoßzeiten beachten. Du magst es lieber ruhiger? Dann solltest du nicht zur Rush Hour vom Off aus arbeiten. Tipp: Jede Location hat mitunter individuelle Stoßzeiten. Mal ist es morgens ruhiger, mal kurz nach der Mittagszeit, mal abends. Wenn du öfter unterwegs arbeitest, wirst du das mit der Zeit herausfinden.

2. Die Lautstärke: Wer woanders als zu Hause arbeitet, ist dort nicht allein. Solltest du zum Arbeiten Ruhe benötigen, stecke dir unbedingt Kopfhörer (am besten InEars) in/auf die Ohren. Und natürlich die passende Musik.

3. WLAN: Die meisten Locations verfügen über freies WLAN. Doch Vorsicht: Nicht jedes freie Netz ist auch schnell genug! Daher vorher unbedingt testen. Falls kein freies WLAN vorhanden ist, einfach mal die Kellnerin ansprechen. Denn das Arbeiten dort lohnt sich für beide Seiten: Du bringst Umsatz für ein bisschen WLAN-Nutzung. Für die Aluhüte unter euch empfiehlt es sich in offenen WiFi's einen VPN zu benutzen. – Alternativ kannst du natürlich auch das Smartphone mit dem Rechner verbinden (tethern). Sowohl Vodafone, als auch die Telekom haben passende Tarife.

4. Strom: Sollte der Akku deines Laptops nicht mehr der beste sein, stelle unbedingt sicher, dass deine Location über Steckdosen verfügt. Auch hier genügt meist das freundliche Fragen der Kellner, ob du ein wenig Strom abzapfen darfst.

5. Dokumente: Wer seine kompletten Daten zu Hause auf einer Festplatte hat, sollte sich unbedingt eine tragbare Festplatte für unterwegs besorgen. So hast du alle Daten beisammen, um deiner Arbeit freien Lauf zu lassen. Alternativ kannst du natürlich auch OwnCloud, Dropbox oder den guten, "alten" USB-Stick benutzen.

Du hast alle Punkte gecheckt und willst sofort mit dem Arbeiten in einer Off-Location loslegen? Dann freu dich auf diese Vorteile, die dir das Arbeiten außer Haus bringt:

  • Inspiration: Eine andere Umgebung kann sehr inspirierend sein. Ständig wechselnde Menschen, Gerüche, der Blick aus dem Fenster oder das nette Gespräch mit der Kellnerin. All das trägt dazu bei, dass du neuen Input für deine Arbeit bekommst. Probiere es doch gleich mal aus.
  • Routine adé: Auf deinem Schreibtisch häufen sich Rechnungen und unerledigte Dinge? In einer Off-Location siehst du all dies nicht und hast den Kopf frei für die wichtigen Sachen, die sich vor dir neben deinem Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen befinden.
  • Ablenkung: Auch wenn du dich in einem Lokal mit Leckereien vollstopfen könntest und unentwegt aus dem Fenster schauen kannst, wirst du es nicht tun! Denn deine Kreativität wird dich überwältigen, sobald du den heimischen Schreibtisch verlassen hast.
  • Räumliche Trennung: Oft reicht es schon zwischen der Arbeit zu Hause kleine Spaziergänge einzulegen, um den Kopf frei zu bekommen. Doch dabei kannst du schwer arbeiten. In einer Off-Location hast du die räumliche Trennung, die du für neue Kreativität benötigst. Da macht es doch gleich doppelt so viel Spaß Arbeit mit nach Hause zu nehmen.

Falls du deinen Hintern dennoch nicht hoch bekommst, kannst du dir auch zu Hause einen "neuen" Raum schaffen, um dich auf neue, kreative Gedanken zu bringen:

  • Verlege deinen Arbeitsplatz doch einfach mal weg vom Schreibtisch hin zum Küchentisch oder auf die Couch.
  • Gehe in der Pause aktiv weg von deinem Arbeitsplatz! Du solltest dir auch zu Hause Räume schaffen, die nichts mit Arbeit zu tun haben.
  • Bewege dich beim Arbeiten. Nichts ist schlimmer, als sich verkrampft auf dem Stuhl zu halten. Das verkrampft auf Dauer auch den Kopf!

Und jetzt wollen wir dich in Bewegung sehen! Aufstehen, rausgehen und eine schöne Location suchen. Du kannst uns auch gerne ein Bild davon auf Instagram senden an @driveeatsleep oder mit dem #driveeatsleeplive vertaggen. Wir freuen uns auf deine Berichte!


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