Test: In diesen Grill sollte jeder Camper investieren

Tschüss Einweggrill ! (Affiliate Link) Es war nie richtig cool mit dir. Vorbei die Zeiten, in denen wir Rasen abfackelten und darum bangten, dass unser Essen gar wurde. Denn ab sofort grillen wir mit dem Safari Chef 2 !

Wer das kleine Wunder von Cadac nicht kennt, der wird spätestens nach unserem Bericht zu Fritz Berger rennen und sich dieses Teil gönnen. Aber der Reihe nach.

Wie alles begann...

Unsere Camping-Karriere begannen wir klassisch mit Einweggrills, weil wir als Ruhrpottler nicht auf Kohle verzichten wollten. Dass die Dinger nicht nur schweineteuer sondern auf Dauer auch noch schlechte Laune verbreiten, hätte uns vorher jemand sagen sollen. Aber wir wollen euch nicht mit unseren Stories über nicht gare Fackeln und Steaks in medium rare nerven. Kommen wir lieber zur neuesten Errungenschaft. Unserem Safari Chef 2 (Affiliate Link):

Den Grill gibt es als Variante mit Gasflasche oder Gaskartusche. Wir haben uns für die Variante mit Kartusche entschieden, weil wir aus Platzgründen keine Lust auf eine sperrige Flasche im Bulli haben. Im Grillset enthalten sind fünf austauschbare Koch- und Grilloberflächen, die es erst nur bei diesem Modell gibt. Darunter:  ein Topfständer, eine antihaftbeschichtete Grillplatte, ein Fettaufhänger, ein Wok, der auch als Deckel benutzt werden kann und ein Grillrost.

Leider ist im Lieferumfang keine Kartusche enthalten. Daher haben wir direkt eine 440 Gramm Gaskartusche (Affiliate Link) dazu gekauft. Wichtig war für uns das Mischverhältnis von 70% Butan zu 30% Propan, so dass man auch bei eventuellen Reisen nach Skandinavien nicht auf sein Kochvergnügen verzichten muss (Butan wird ab 4 Grad flüssig, weshalb es nicht mehr so leicht entflammbar ist/nicht mehr zu verwenden ist). Lebensdauer: Je nach Gebrauch zwischen zwei bis vier Stunden. Beim Safari Chef 2 ist ein Verbrauch von 140 Gramm pro Stunde angegeben. Das ergibt eine Lebensdauer von durchschnittlich 3 bis 3,5 Stunden.

Die Kartusche wird per Schraubverschluss ganz easy an den Grill angeschraubt und lässt sich nach dem Gebrauch jeder Zeit wieder abschrauben, ohne dass Gas verloren geht. Super Sache!

Die verschiedenen Platten lassen sich ganz einfach auflegen. So auch die Grillplatte. Und das Beste: Es wackelt nichts! Damit man den Grill anschließend einfacher sauber machen kann, gibt es eine praktische Auffangschale unterhalb der Grillplatte, die mit Wasser gefüllt das Fett perfekt aufsammelt. Das erfreut jedes Camperinnen-Herz!

Doch jetzt zum eigentlichen Test: Ehrlich gesagt, haben wir nicht damit gerechnet, dass unser Abendbrot so schnell fertig wird! Nachdem wir anfangs auf voller Stufe grillten, mussten wir die Flamme nach ein paar Minuten bereits runterdrehen, damit uns das Fleisch nicht verbrennt.

Auf halber Stufe hat es gerade einmal fünf bis zehn Minuten gedauert, bis wir essen konnten.

Fazit: Der Safari Chef 2 von Cadac eignet sich besonders für platzbewusste Camper. Der Auf- und Abbau erfolgt in nur wenigen Minuten und der Grill lässt sich in der mitgelieferten Tasche super leicht verstauen. Sogar an das Verstauen der Gaskartusche ist mit einer kleinen Tasche gedacht worden. Der Grill lässt sich ganz einfach sauber machen. Sogar der Grillrost war dank seiner Antihaftbeschichtung ganz leicht mit einem Tuch abwischbar. Einziges Manko: Die Plastikfüße sind etwas wackelig, was sich aber nur bemerkbar macht, wenn der Mann das erlegte Schwein aus dem Wald ganz grillen will.

Wir wünschen euch guten Appetit. :-)


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